Medikamente
Eine Behandlung von Mundgeruch sollte nie nur mittels Medikamenten, wie etwa antibakteriellen Spüllösungen, angestrebt werden. Diese sollten nur als begleitende Massnahmen in Betracht gezogen werden.
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Beschreibung
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Bevor mit der Therapie von Mundgeruch begonnen werden kann, muss immer erst die Ursache bestimmt werden. Liegt diese nicht in der Mundhöhle, so ist es Aufgabe des Arztes eine Diagnose zu stellen und die geeignete Therapie einzuleiten. Bei über 80% der Fälle liegt die Ursache des Mundgeruches aber in der Mundhöhle. Es ist Sache des behandelnden Zahnarztes, die geeignete Therapie einzuleiten.
Medikamente sollten nur als begleitende Massnahmen in Betracht gezogen werden. In erster Linie gilt es aber, die Ursache des Mundgeruches zu beseitigen und nicht die Symptome zu bekämpfen. Mehr dazu finden Sie auf unserer Internetseite Behandlung von Mundgeruch.
Folgende Medikamenten-Wirkstoffe in Form von Spüllösungen können bei der Behandlung von Mundgeruch zur Anwendung kommen:
- Chlorhexidin
- Aminfluorid und Zinnfluorid
- Triclosan
- Wasserstoffperoxid
Chlorhexidin ist wohl der effizienteste Wirkstoff zur Plaque- und Gingivitisreduktion. Nachteilig ist eine Braunverfärbung der Zunge sowie Geschmacksveränderungen, welche durch den Wirkstoff verursacht werden.
Aminfluoride und Zinnfluoride haben ebenfalls eine antibakterielle Wirkung und sind auch in Zahnpasten enthalten. Gegen Mundgeruch sollen sie ähnlich wirksam sein wie Chlorhexidin.
Triclosan führt in Kombination mit Zink ebenfalls zu einer deutlichen Reduktion der flüchtigen Schwefelverbindungen und somit zu einer Verminderung des Mundgeruchs.
